24.10.2019 | Markus Miller

Das K-Wort

Aktuelles Stichwort

Wer das K-Wort in den Mund nimmt, läuft Gefahr, die Krise herbeizureden. Aufschwünge sterben zwar nicht an Altersschwäche, aber M&A-Professionals müssen auch auf Krisen eingestellt sein und sie für ihre Mandanten nutzen. Die Zeiten steigender Umsätze, Ergebnisse, Kaufpreise und Liquidität im Markt machen uns allen das Geschäft einfacher, wenn wir auf Verkäuferseite sind. Auch die Käufer können ihre Business Cases einfacher rechnen. Zeiten von Unsicherheit sind immer einer Herausforderung für beide Seiten.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass eine Krise immer auch Chancen mit sich bringt. Unternehmen mit starkem Geschäftsmodell tun sich leichter, sich durchzusetzen. Schwache Unternehmen erkennen den Handlungsbedarf. Beides birgt Chancen für M&A. In Zeiten der Digitalisierung und Disruption, wenn Plattformökonomie, Maschine Learning und Industrie 4.0 große Effizienz- und Wohlstandsgewinne bringen, treten Konjunkturzyklen aber in den Hintergrund.

Wir müssen nur die Gelegenheit beim Schopfe packen und als M&A-Berater unseren Beitrag dazu leisten, dass unsere Mandanten diese Chancen auch nutzen. Dann steht das K für Kondratjew – und wir sind mitten im 5. Kondratjew-Zyklus: dem Informations- und Kommunikationstechnik-Kondratjew.

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