24.06.2020

Sale and Lease Back – Altbewährtes wieder im Trend

Aktuelles Stichwort

In den vergangenen Jahren hatten die Neuinvestitionen ein stetiges Wachstum verzeichnet. Doch in 2020 hatte die Corona-Krise nicht nur im Mittelstand tiefe Spuren hinterlassen. Sale & Lease Back-Anbieter gehören zu Finanzierern, die auch in schwierigen Zeiten Produktionsunternehmen unterstützen, um den Ausweg aus der Krise zu erleichtern.

Egal aus welchen Gründen Neuinvestitionen vorgenommen werden, ihnen ist gemein, dass eine schnelle und unkomplizierte Liquiditätsbeschaffung gegeben sein muss. Oft wird im klassischen Bankgeschäft auf die Bonität geschaut. Banken und andere Finanzierer – sie alle stellen das Unternehmen erst einmal auf den Prüfstand. Sie können zusätzliche Sicherheiten verlangen oder auch Konditionen neu verhandeln wollen.

Produktionsunternehmen der verschiedensten Branchen haben mit ihren Maschinenparks und Anlagen meist stille Reserven im Unternehmen, die sich gut für das Generieren neuer Liquidität eignen. Immer häufiger suchen mittelständische, produzierende Unternehmen zunehmend nach Finanzierungsangeboten, welche die Unternehmenssubstanz berücksichtigen.

Diese Finanzierungsform kann auch bei einer übertragenden Sanierung oder einer Restrukturierung im Rahmen eines Insolvenzplanes als Finanzierungsbaustein eingesetzt werden. Im Rahmen eines ESUG-Verfahrens kann nach Zustimmung aller Beteiligten der freie Maschinenpark veräußert und zur Nutzung zurückgemietet werden, um die notwendige Liquidität zur Fortführung des Unternehmens im Rahmen der Eigenverwaltung beziehungsweise im Schutzschirmverfahren zu generieren. Somit ist Sale & Lease Back auch in Krisenzeiten – nicht zuletzt während der Corona-Pandemie – eine ideale Finanzierungslösung.

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