Benedikt Saupp

Benedikt Saupp ist externer Doktorand am Lehrstuhl für Mergers and Acquisitions an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Parallel zu seiner Forschung unterstützt er den Lehrstuhl als Research Associate und ist zudem als Associate Director bei UBS in London tätig. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt auf den Lehrstuhlthemen im Bereich M&A sowie der Wertschöpfung in Private-Equity-Transaktionen.

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09 Oct 2025
M&A Review
Multiplikatoren im Wandel: Wie gelingt Buy-&-Build in der DACH-Region − und woran scheitern viele?

In der vorliegenden Studie wurden zwölf Finanzinvestoren mit anorganischer Wachstumsstrategie sowie Private-Equity-Berater befragt. Ziel war es, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu identifizieren, die sie für die Private-Equity-Wertschöpfungsstrategie „Buy-&-Build“ sehen, insbesondere nachdem das Marktumfeld nach Jahren des Niedrigzinses und wirtschaftlichen Wachstums (2017-2021) seit 2022 zurückhaltender wurde. Zudem werden Empfehlungen für General Partner aufgestellt, die Buy-&-Build als Private-Equity-Wertschöpfungsstrategie nutzen. Die zuvor akademisch abgeleitete Hypothese, dass die Differenz (Spread) zwischen dem gewichteten durchschnittlichen Einstiegsmultiplikator von Unternehmen einer Buy-&-Build-Gruppe und dem durchschnittlichen Exitmultiplikator solcher Gruppen im Vergleich zur Periode 2017–2021 gefallen ist, konnte bestätigt werden. Dies bedeutet, dass das Wertschöpfungspotenzial der Buy-&-Build-Strategie sinkt. Um dieses Wertschöpfungspotenzial zukünftig zu maximieren, wurden folgende Empfehlungen an General Partner formuliert. Auf Fondsebene sind dies: (1) Die Entwicklung eines fondsdifferenzierten Investmentfokus, (2) die Anpassung der Asset-Sourcing-Strategie hin zu proprietärem Sourcing und (3) die Entwicklung eines fondsdifferenzierten Wertangebots bezogen auf die Wertschöpfungsstrategie und die bereitgestellten Fondsressourcen. Auf Portfolioebene lauten die Empfehlungen: (1) Die frühe Entwicklung einer klaren Exit-Story für die Unternehmensgruppe, (2) die Verbesserung der Gruppensteuerung durch professionelles Reporting und (3) die Stärkung der Gruppenorganisation durch eine starke Holding.

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