Malaysia: Der Hidden Champion in Südostasien
Schätzungsweise 15% der weltweiten Foreign Direct Investments werden in Südostasien getätigt. Dabei geht ein beträchtlicher Teil nach Malaysia.
Schätzungsweise 15% der weltweiten Foreign Direct Investments werden in Südostasien getätigt. Dabei geht ein beträchtlicher Teil nach Malaysia. Das Land an der Straße von Malakka mit einer Bevölkerung von ca. 34 Millionen Menschen bietet attraktive Voraussetzungen für jene Investoren, die nach einer guten industriellen Basis für ihr Investment suchen. Malaysia hat mit einem durchschnittlichen jährlichen Haushaltseinkommen von etwa 21.600 USD und einem realen BIP-Wachstum von 5,1% im Jahr 2024 eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen nach Singapur und Brunei. Vielen dürfte Malaysia als globales Service Hub bekannt sein. Einige der führenden Unternehmen Europas nutzen die hervorragende Ausbildung und Sprachkenntnisse der Malaysier und verlegen ihre globalen Servicefunktionen in das multiethnische Land. Dazu treibt ein Datacenter-Boom besonders in der Region Johor Bahru in direkter Nachbarschaft zu Singapur das Wirtschaftswachstum des Landes.
Neben einem prosperierenden Servicesektor wird die malaysische Wirtschaft von einer starken Industrie befeuert. Dabei spielt neben der alteingesessenen Palmölindustrie die Advanced-Electronics-Industrie eine dominierende Rolle. Diese solide industrielle Basis befindet sich in einem doppelten Generationenwechsel. Zum einen stehen Malaysias Industrieunternehmen vor der Transformation von Basis- hin zur Hochtechnologieproduktion. Zum anderen treten die alten Gründer ab und suchen nach geeigneten Nachfolgekonzepten. Für M&A-Investoren entstehen dadurch attraktive Möglichkeiten für einen Markteintritt in Südostasien.