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M&A REVIEW 10/2025

M&A REVIEW 10/2025

Insurance in M&A

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Artikelübersicht

09 Oct 2025
M&A Review
W&I-Versicherungen: Risikoreduzierung für chinesische Investoren durch W&I-Versicherungen

Warranty & Indemnity (W&I)-Versicherungen haben sich in den letzten Jahren zu einem Instrument im Bereich der Unternehmenstransaktionen entwickelt, das zu beachten ist. Zwar sind diese Versicherungen kein unverzichtbares Instrument für sämtliche Unternehmenstransaktionen jeglicher Ausgestaltung und Couleur, jedoch ist die Nutzbarkeit regelmäßig zu prüfen. In vielen Bereichen gehört die Anwendung bereits zum Standard, in anderen Bereichen erfolgt die Nutzung dieses Instruments nur vereinzelt oder gar nicht. Dieser Beitrag möchte den Blick auf die Nutzung von W&I-Versicherungen für chinesische Käufer und Investoren werfen und dabei Besonderheiten auf Basis unserer Erfahrungen beleuchten.

09 Oct 2025
M&A Review
Restrukturierungskonzepte in der Immobilienbranche: Besonderheiten in Sanierungskonzepten gemäß IDW S 6 bei Immobilienunternehmen

Das Sanierungskonzept gemäß IDW S 6 ist eine unabhängige Analyse der finanziellen und operativen Ergebnisse eines in der Krise befindlichen Unternehmens, mit dem Ziel, die Sanierungsfähigkeit zu beurteilen. Der Konzeptersteller sollte über spezielle Sanierungserfahrungen sowie über Kenntnisse im Insolvenzrecht verfügen. Bezogen auf die Immobilienbranche ist neben speziellen Fachkenntnissen fundiertes Wissen über Finanzierungsstrukturen erforderlich, da aufgrund hoher Anschaffungs- und Investitionskosten, sowie einer sehr langen Nutzungsdauer der Objekte die Immobilienunternehmen regelmäßig über einen hohen Anteil an klassischer Fremdfinanzierung in Form von Darlehen verfügen. Die Schwerpunkte sowie der Detaillierungsgrad von Sanierungskonzepten sind nicht nur von der konkreten Krisensituation abhängig. Auch Branchenspezifika spielen eine wesentliche Rolle.

09 Oct 2025
M&A Review
Multiplikatoren im Wandel: Wie gelingt Buy-&-Build in der DACH-Region − und woran scheitern viele?

In der vorliegenden Studie wurden zwölf Finanzinvestoren mit anorganischer Wachstumsstrategie sowie Private-Equity-Berater befragt. Ziel war es, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu identifizieren, die sie für die Private-Equity-Wertschöpfungsstrategie „Buy-&-Build“ sehen, insbesondere nachdem das Marktumfeld nach Jahren des Niedrigzinses und wirtschaftlichen Wachstums (2017-2021) seit 2022 zurückhaltender wurde. Zudem werden Empfehlungen für General Partner aufgestellt, die Buy-&-Build als Private-Equity-Wertschöpfungsstrategie nutzen. Die zuvor akademisch abgeleitete Hypothese, dass die Differenz (Spread) zwischen dem gewichteten durchschnittlichen Einstiegsmultiplikator von Unternehmen einer Buy-&-Build-Gruppe und dem durchschnittlichen Exitmultiplikator solcher Gruppen im Vergleich zur Periode 2017–2021 gefallen ist, konnte bestätigt werden. Dies bedeutet, dass das Wertschöpfungspotenzial der Buy-&-Build-Strategie sinkt. Um dieses Wertschöpfungspotenzial zukünftig zu maximieren, wurden folgende Empfehlungen an General Partner formuliert. Auf Fondsebene sind dies: (1) Die Entwicklung eines fondsdifferenzierten Investmentfokus, (2) die Anpassung der Asset-Sourcing-Strategie hin zu proprietärem Sourcing und (3) die Entwicklung eines fondsdifferenzierten Wertangebots bezogen auf die Wertschöpfungsstrategie und die bereitgestellten Fondsressourcen. Auf Portfolioebene lauten die Empfehlungen: (1) Die frühe Entwicklung einer klaren Exit-Story für die Unternehmensgruppe, (2) die Verbesserung der Gruppensteuerung durch professionelles Reporting und (3) die Stärkung der Gruppenorganisation durch eine starke Holding.