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M&A REVIEW 09/2025

M&A REVIEW 09/2025

Industrial & Automotive

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Artikelübersicht

11 Sep 2025
M&A Review
M&A im Automotive-Sektor: Erfolgsfaktoren des Transaction- und Valuation-Judgements in unruhigen Zeiten

Dieser Beitrag richtet sich an Entscheidungsträger im Bereich Corporate Finance, die M&A-und Transformationsstrategien im Automotive-Sektor unter volatilen Rahmenbedingungen evaluieren. Der Automotive-Sektor befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, geprägt durch disruptive Entwicklungen wie Elektromobilität, Softwareintegration und geopolitische Unsicherheiten. Dieser Artikel zeigt, wie die Business Judgement Rule („BJR“, § 93 AktG) einen Rahmen für fundierte Entscheidungen bieten kann. Im Fokus stehen Business Case Reviews als methodisches Werkzeug zur Bewertung unternehmerischer Initiativen, wie Transaktionen und anderer strategischer Optionen, insbesondere im Kontext junger innovativer Unternehmen und dynamischer Märkte im Automotive-Sektor. Anhand von zwei Praxisbeispielen werden zentrale Elemente eines erfolgreichen Business Judgements veranschaulicht.

11 Sep 2025
M&A Review
Vom Familienbetrieb zur Plattform: Warum Europas Verpackungsbranche neu sortiert wird

Die europäische Verpackungsindustrie durchläuft einen tiefgreifenden Konsolidierungsprozess – getrieben von Regulierung, technologischen Umbrüchen und dem Druck zur Skalierung. Internationale Konzerne, Private-Equity-Gesellschaften und Family Offices treiben diese Entwicklung voran, insbesondere durch Buy-and-Build-Strategien in Segmenten wie flexiblen Verpackungen oder Kartonverpackungen. Für viele mittelständische, inhabergeführte Unternehmen – besonders im Rahmen von Nachfolgelösungen – stellt sich die strategische Frage: Eigenständigkeit, Partnerschaft oder Integration in größere Strukturen? Wer frühzeitig in Technologie, Nachhaltigkeit und Digitalisierung investiert, schafft sich Handlungsoptionen – und bleibt auch im konsolidierten Markt wettbewerbsfähig.

11 Sep 2025
M&A Review
Verkanntes Risiko beim Deal: Unerkanntes Risiko der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung bei Unternehmenskäufen

Werden Unternehmen gekauft und zuvor in strafrechtlicher Hinsicht nicht auf Herz und Nieren geprüft, kauft sich der Erwerber das massive Risiko einer strafrechtlichen Vermögenseinziehung mit ein. Diese kommt dann in Betracht, wenn dem Zielunternehmen durch eine Straftat Vermögenswerte zugeflossen sind. Solche Vermögenseinziehungen erfolgen grundsätzlich brutto, also ohne Aufwendungsabzug, und können rückwirkend bis zu 30 Jahre nach Tatbeendigung erfolgen. Statt eines lukrativen Investments, kann ein solcher Deal schnell zum massiven Verlustgeschäft werden. Der Aufsatz verdeutlicht die Risiken und zeigt die zu ergreifenden Maßnahmen auf, um ein solches Szenario möglichst zu vermeiden.